Dienstag, 27. April 2021
Verlogenes Bayernvolk
"In Bayern bleibe es aber bei der strikteren Auslegung der nächtlichen Ausgangsbeschränkung in Corona-Hotspots. Die Bundes-Notbremse sieht eigentlich vor, dass Personen in Hotspots ab einer 100er-Inzidenz nach 22 Uhr bis Mitternacht noch alleine vor die Tür dürfen, etwa um zu joggen. Dies bleibt in Bayern verboten. Söder fürchtet Ausreden der Menschen und damit einhergehende Unkontrollierbarkeit der Verstöße."

https://www.merkur.de/bayern/soeder-corona-bayern-zahlen-impfen-schulen-wiesn-muenchen-aktuell-news-regeln-pressekonferenz-live-zr-90477086.html

In Hessen oder Niedersachsen sind die Menschen offenbar ehrlicher.



Montag, 26. April 2021
Sie wollen hier nur sitzen


Das ist der Bayrische Landtag. Hier beschließt Herr Söder, dass die Bayern nachts nicht mehr rausdürfen.

Die Bürger haben eine eigene Verwendung für den Landtag gefunden. Die Balustrade bekommt noch die allerletzte Abendsonne ab.

Bevor es Nacht wird.



Sonntag, 25. April 2021
Der beste Clip

https://allesdichtmachen.de/

Nadine Dubois.



Freitag, 23. April 2021
Biergarten geht gar nicht


Dann eben so:



Aber um 22 Uhr ist Schluss, denn dann kommt das Virus!



Donnerstag, 22. April 2021
Na das war ja klar
Während die "Bundesnotbremse" Spazierengehen und Joggen zwischen 22 und 24 Uhr erlaubt, bleibt es in Bayern beim Verbot. Nur mit Hund darf man raus.

Immerhin: Gegen diesen Schwachsinn kann man vor bayrischen Gerichten klagen.

Ich bin ja gespannt, wie das Bundesverfassungsgericht die pauschal aufgrund von Inzidenzwerten verhängte Ausgangssperre beurteilt. Und was die bayrischen Gerichte machen, wenn das BVerfG die Ausgangssperren verwirft.

Aber ich schätze, das BVerfG wird ein bisschen rummäkeln und nichts verfügen. Gilt ja eh nur bis Ende Juni.

Das Jahr kriegen wir später.



Dienstag, 20. April 2021
Kein Markt mehr


Die FFP2-Pflicht zerstört auch jede Kreativität.



Montag, 19. April 2021
Die Getesteten und die Toten
https://zahlwort.blogger.de/stories/2805245/

Unbedingt ansehen!



Jetzt also Notbremse light
"Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein. Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) weiterhin möglich sein."

Jetzt ist das Ganze zwar irgendwie immer noch vermutlich verfassungswidrig, dafür aber gänzlich sinnlos.

Die Idee der Ausgangssperre war ja die, dass es der Polizei leicht gemacht wird, jeden auf der Straße anzuhalten. Damit sich die Leute nach 21 Uhr nicht mehr besuchen (vor 21 Uhr ist das Virus nicht so böse).

Jetzt geht halt jeder spazieren oder joggt zum "illegalen" Treffen.

Warum kann man Schwachsinn, der als solcher erkannt ist, nicht einfach lassen?

Die Leute dürfen tagsüber im vollen ÖPNV zur Arbeit fahren, dort 8 Stunden in geschlossenen Räumen verbringen (mit EINEM "Testangebot" pro Woche), dann auf dem Nachhauseweg ohne Kontrolle in der Drogerie, aber nicht im Modeladen (außer Abholen) einkaufen gehen, sich wieder in den vollen ÖPNV zwängen, und sollen dann nicht mehr ins sommerlich laue Freie gehen.

Das war Schwachsinn und bleibt es auch in der gemilderten Form.

Das eigentlich Problem bleibt der bundesgesetzliche Automatismus, der sich allein auf eine sich immer mehr von der Realität entkoppelnden Inzidenz stützt. Mit fortschreitenden Impfungen werden im Verhältnis zur Inzidenz immer weniger Leute sterben. Ist ja jetzt schon so.



Freitag, 16. April 2021
Kompromissvorschlag
Ich akzeptiere eine Ausgangssperre am 31. April zwischen 24 und 25 Uhr, dafür will ich nichts mehr von Herrn Lauterbach sehen oder hören.

Deal?



Mittwoch, 14. April 2021
Freigetestet
Seit heute früh ist die Teststation am Viktualienmarkt besetzt. Der Test selbst dauert keine Minute, dann kann man gehen und bekommt in 15 Minuten das Ergebnis per Mail. Er gilt 24 Stunden: In dieser Zeit kann man in München auch bei derzeitiger Inzidenz über 100 mit Termin (oft an der Ladentüre) und Vorzeigen der Mail auf dem Phone einkaufen gehen.

D.h. man könnte: Viele Geschäfte haben gar nicht erst aufgemacht, und das nette junge Testpersonal dreht Däumchen. PCR-Tests dürfen sie nämlich nicht machen.

Immerhin, die Schnelltests sind gratis, und zwar täglich. Zahlt die Stadt München.