Corona-Leine vorläufig gekippt
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die 15-Kilometer-Ausflugsbeschränkung für Bewohner von sogenannten Corona-Hotspots vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht folgte damit am Dienstag einem Eilantrag.

Die Begründung: Für die Betroffenen sei der räumliche Geltungsbereich des Verbots touristischer Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus nicht hinreichend erkennbar.

Richtig, greift aber zu kurz. Offensichtlich hätte das Gericht kein Problem mit einer präziser definierten Leine.

München ist übrigens schon längst kein Hotspot mehr.

So, und nun die sinnlose Ausgangssperre...