Kostenlose FFP2-Masken für Bedürftige in Bayern
Die Rede ist von zwei Millionen Stück.

Bayern hat etwa 13 Millionen Einwohner. Etwa 300000 sind Hartz4-Empfänger. Die Zahl der "Bedürftigen" ist natürlich wesentlich höher.

Selbst wenn man nur Hartz4-Empfänger nimmt, wären das 7 Masken pro Person. Wie lange sollen die reichen?

Die Konsequenz wird natürlich sein: Die ärmeren Menschen werden im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen Masken aufsetzen, die längst wirkungslos geworden sind (was man ihnen nicht ansieht).




che2001 am 13.01 2021, 12:54  |  Permalink
Etwas schwierig zu beurteilen, ab wann die wirkungslos sind. Nanofasermasken und Livingguardmasken, die länger verwendbar sind sind nicht als FFP2 zertifiziert, aber laut Herstellerangaben genauso wirksam oder noch wirksamer. Einigermaßen unübersichtlich.

avantgarde am 13.01 2021, 13:47  |  Permalink
Das Problem wird die richtige Verwendung sein
Allein das ständige Auf- und Absetzen ist der Hygiene nicht förderlich.

Sprechen verstärkt die Durchfeuchtung extrem. Außerdem wird kein Mensch in die FFP2-Maske husten und niesen. Dafür ist sie zu teuer.

Die Masken müssten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Nach fast einem Jahr Pandemie ist das ein Armutszeugnis.

Die Preise bei Amazon ändern sich fast minütlich. Hier wird systematisch ausgetestet, was "geht".

che2001 am 14.01 2021, 15:56  |  Permalink
Obwohl selbstständig werden bei uns die Masken von der Firma gestellt deren Vertragspartner wir sind.

avantgarde am 14.01 2021, 16:30  |  Permalink
In der Arbeitswelt
wird die Beschaffung kaum ein Problem sein. Ich rechne aber damit, dass es in den nächsten Klagen wegen des Tragezwangs beim Einkaufen und im Nahverkehr geben wird.

Völlig unmöglich ist es, Verkaufspersonal dazu zu verpflichten, diese Masken 8 Stunden lang zu tragen. Das hält man nicht aus und dafür sind die Dinger gar nicht gedacht.