Um 23 Uhr macht das Virus Feierabend


Aber das ist nicht der Grund, warum sich Leute, denen man in München derzeit das Masketragen im Freien aufzwingt, etwas verschnupft reagieren.

Eher deswegen:

"Kann man sich etwa durch einen Mund-Nasen-Schutz oder Arzneimittel schützen?

Das Risiko einer Infektion kann durch einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz (wie er in der Chirurgie und der Intensivmedizin verwendet wird) verringert werden. Einlagige Masken sind unwirksam.

Das generelle Tragen von Atemschutzmasken oder Mund-Nasen-Schutz durch die Allgemeinbevölkerung während einer Influenzapandemie lässt aber keine wesentliche Reduzierung der Übertragung von Influenzaviren erwarten und wird daher auch nicht empfohlen. ...

Denn jede Kontaktperson könnte eine Infektionsquelle sein. Familienangehörige, insbesondere Kinder, und Freunde stellen wegen des engeren Kontakts eine erheblich wirksamere Infektionsquelle dar als zum Beispiel flüchtige Kontaktpersonen in der U-Bahn. Folglich müsste der Mund-Nasen-Schutz ständig, auch zuhause, getragen werden, um wirksam zu sein; dies ist nicht praktikabel.

Das stammt nicht aus einem Infoblatt von Coronaskeptiker, sondern steht auf der Website des Bayrischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege.

Nachtrag: Das Ministerium hat den Artikel "angepasst". Originaltext auf archive.org (19.9.2020)