Social Distancing im Biergarten


Das mit den einen Meter fünfzig üben wir noch, aber die Luxusdirndl müssen ja auch mal an die frische Luft.

Edit: Nach Einwänden das Ausschnittfoto durch das datenschutzunbedenkliche Originalfoto ersetzt.




bitcoinziwo am 21.05 2020, 20:28  |  Permalink
die haben den aiwanger interpretiert
zwischen auge und brust sind doch 1,50 oder nicht?
und die dame links zu der dame rechts sind doch 1,5o oder nicht?
und die am letzten tisch sitzen sind alles familienangehörige
aussadem hast du gezoomt

avantgarde am 21.05 2020, 20:45  |  Permalink
Nicht gezoomt
Edit: Das Ausschnittfoto durch Originalbild ersetzt.

der imperialist am 21.05 2020, 20:48  |  Permalink
Hügelige Landschaften
Wunderbarer Ausschnitt. Auch abendfüllend. Vielen Dank. Von Wien aus halte ich auch entsprechend Abstand. Bin ich umgehend begeistert.

bitcoinziwo am 21.05 2020, 20:56  |  Permalink
der münchener is nu ma sehr gesellig
das wetter war ja heute auch bombig
manchma muss man eben nich so genau hingucken
solange die corona-zahlen einen so niedrigen wert haben is das den leuten auch nich zu verdenken
sie müssen sich auch ma wohlfühlen
und denk dranne:
"der biergarten is die seele bayerns"

wir haben die erste phase der pandemie doch herausragend gemeistert
in brasilien werden minütlich gräber ausgehoben übrigens auch für sehr junge leute

was mich gewundert hat wie niedrig die graben in sao paulo
zwischen sarg und oberfläche is nur eine minimale erdschicht
is das faulheit oder der dringlichkeit geschuldet die nächsten zu ergraben?
also die pesttoten in london lagen tiefer

arboretum am 21.05 2020, 21:03  |  Permalink
Das Originalbild erinnert ein bisschen an Renoirs Bal du moulin de la Galette.

avantgarde am 21.05 2020, 21:05  |  Permalink
Jetzt wo Sie das sagen :-)
Sogar der Hut auf dem Tisch passt!

bitcoinziwo am 21.05 2020, 21:57  |  Permalink
der hut als virusabstandshalter

manhartsberg am 21.05 2020, 22:09  |  Permalink
Ausschnitt geht allerdings eher in Richtung Manet.

bitcoinziwo am 21.05 2020, 22:13  |  Permalink
manhatsberg du hast ein komisches verhältnis
zu ausschnitten
das is eine traurige nuss die für 1 euro die stunde arbeitszeit dom perignon an die bedürftigen der oberschicht ausschütten muss
und so sieht se ja auch aus
und bei ihrer mangelhaften ernährung hat manet ihre brüste nich malen können

manhartsberg am 22.05 2020, 08:11  |  Permalink
Hintergrund war mir schon klar, ziwo. Aber verwechselst Du vielleicht Ausschnitt mit Inhalt?
Hier findest Du beides.

sid am 22.05 2020, 00:08  |  Permalink
Was mir bereits seit 2 Wochen auffällt: in den .de Nachrichten gehts nur noch ums Saufen und den Fußball.

Brot und Spiele - sagt der Mamazwerg dazu immer.
Alk und Spiele, ich und wir beide finde, es gabat Wichtigeres.

Schon interessant zu sehen, wie unterschiedlich Befindlichkeiten auf verschiedenen Seiten einer Grenze wahrgenommen werden.
Hüben nur 400 m2, drüben bis 800m2...

Allerdings gibts hier ja auch schon vermehrte Rasertreffen.
Wobei ich da die Polizei überhaupt net verstehen kann. Schlüssel und Papiere weg - fertig... was brauchts da deppert Abmahnungen???

Einkassieren und versteigern - haben das nicht die Italiener eine Zeit lang wenigstens gemacht?

schlotte am 22.05 2020, 06:05  |  Permalink
Avantgarde, da müssen Sie ja den ganzen Nachmittag damit zugebracht haben, von den fotografierten Personen mit erkennbaren Gesichtern einen Model- Release Vertrag zu bekommen. Respekt.

avantgarde am 22.05 2020, 10:19  |  Permalink
schlotte

es ist sehr fraglich, ob sich die Abendzeitung bei diesem Bild Model Releases eingeholt hat. Oder bei diesem hier. Oder bei jenem.

Bei Menschenmengen, die noch dazu zu dokumentarischen Zwecken aufgenommen wurden, sind die rechtlichen Kriterien äußerst schwammig.

Das Originalbild dürfte aber selbst vor ihren strengen Augen bestehen.

schlotte am 22.05 2020, 12:16  |  Permalink
haha mir ist das doch egal, ob Sie fesche Madln im Dirndl oder Obdachlose unter den Brücken ablichten - ich dachte nur, es wäre besser Sie darauf aufmerksam zu machen, falls...

avantgarde am 22.05 2020, 12:33  |  Permalink
Naja da müsste sich das fesche Madl im Dirndl schon selbst beschweren, was doch sehr unwahrscheinlich ist. Sie ist ja auch keineswegs unvorteilhaft abgelichtet.

Zum einen handelt es sich um eine Menschenmenge, zum zweiten hat das Bild dokumentarischen Charakter und keinerlei kommerziellen Hintergrund.

Fotografieren in der Öffentlichkeit ist aber tatsächlich nicht mehr lustig. Die rechtlichen Vorgaben sind gar nicht mehr zu erfüllen.

Ich frage mich allerdings auch, wie oft ich auf irgendwelchen japanischen oder chinesischen Facebookseiten vertreten bin, denn bis Corona verging eigentlich kein Tag, ohne von einem Touristen fotografiert zu werden. Obwohl ich keine Lederhosen trage.

Obdachlose unter der Brücke würde ich allerdings nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis ablichten.

schlotte am 22.05 2020, 13:53  |  Permalink
Sie wurden ständig wegen Ihres Gamsbarthutes fotografiert, stimmts?
Aber es ist schon so, man wundert sich fast, dass man mittlerweile noch kein model release für den Gaul auf der Weide braucht.

avantgarde am 22.05 2020, 14:52  |  Permalink
Ich werde wahrscheinlich in fernöstlichen Fotodatenbanken als "echter Münchner ohne Tracht" geführt.

Anders als die Kunstfigur am Tegernsee verschmähe ich auch die Lodenjacke, durchaus aus Gründen.

dai young am 23.05 2020, 13:14  |  Permalink
Lodenjacken sind kratzende Statements aus dem Land der sieben Zwerge. Deshalb passen sie auch so gut zum Tegernsee.

cerises am 23.05 2020, 18:05  |  Permalink
Da brech ich aber mal eine Lanze für Loden.
Es muss ja nicht der grüne kratzige sein.

Ich kenne einen sehr schönen Alpakalodenmantel in anthrazit persönlich, der ist nicht kratzig, federleicht unglaublich warm, aber zur Zeit ist leider der Schnitt nicht à la mode.

cerises am 23.05 2020, 12:45  |  Permalink
Oh, da hab ich als exquisites Fundstück noch ein "memento mori" dazu...

hoffentlich funktionierts:

https://nebenan.de/public_feed/10752840

schlotte am 23.05 2020, 13:44  |  Permalink
Immer wenn ich was von Lodenjankern lese, muss ich an die wundervollen Karikaturen von Manfred Deix denken.

bitcoinziwo am 25.05 2020, 00:22  |  Permalink
zitterwölfe wehren sich sehr suptil avantgarde
traum der alten männer die sich vorm corona-virus ängstigen
aber ihre zahnlose waffen auf zitterwöfe richten wollen

bleibt nur löschen che
zu mehr bist du pflaume ja nich in der lage
"der alte bei die waffen ss
er selbst soziologie-studiert in göttingen bei extremisten
dann versicherungsvertreter
rechnen kann er auch nich
durch versicherungsprüfung gefallen

tolle karriere eines raf-sympathisanten
absoluter looser

und du kotzt zitterwölfe an"

is natürlich sofort gelöscht worden was ja klar war
seinen alten bei die waffen-ss hat er mal dokumentiert und rummgejammert
nur zitterwölfe merken sich nu ma alles

so wie seine rechenschwäche die er vor kurzem dokumentiert hat

zitterwölfe sind sehr analytisch

hattest du ma einen alten von die waffen-ss avantgarde? ich jedenfalls nich
und dann erdreistet sich dieser typ mit antifa und raf?

je schwächer und trauriger diese typen sind umso mehr müssen sie sich hinter einem gewaltapparat verstecken den sie dann virtuos zu verständigen suchen

avantgarde am 25.05 2020, 01:21  |  Permalink
ziwo, ich würde dich bitten, deinen Kommentar selbst zu löschen.

Bitte trag deine Privatfehden nicht auf meinem Blog aus.

Dafür kannst du innerhalb 2 Minuten einen eigenen eröffnen.

beate2 am 25.05 2020, 07:53  |  Permalink
Liebe Avantgarde, mir gefällt sehr der von Herzen kommende zivilisierte Umgang hier, samt den schönen Kleidern und meinem Münchner Umfeld, das praktisch dasselbe ist wie Ihres.

Dennoch gebe ich unumwunden zu, dass mich nicht nur gossiptechnisch die "Enthüllungen" von Ziwo was die Hintergründe von che & Co (im Grunde dem ganzen ehemaligen Kosmos von dotcomtod, Nörgler, Don Alfonso und seinen Blogrollen wie Feynsinn, Hirnfick, Fliegende Bretter, Epikur, Bonetti) zum Schmunzeln gebracht haben. Sondern diese "Privatkriege" auch einen gut passenden Schlüssel darstellen zu manchen der aus heutiger Sicht exzessiven gewaltphantastischen Postings aus diesem Netzwerk, kaum hat man mal scherzhaft angemerkt, das alles seien doch stalinistische feuchte Träume (fast 20 Jahre her, aber unvergessen). Oder das betonharte Argumentieren, bei dem man unwillkürlich aufstöhnt ob der angewendeten verbalen Gewalt. Gehirnwäscheversuche wie beim Stopfen einer armen Ente, nur kommt dabei kein Foie Gras heraus.

Und den Ziwo habe ich dazwischen wie eine Sauerstoffspritze direkt hinter die Maske wahrgenommen. Mag ich schon seine Versform, mag ich noch mehr die woodyallen-mässige Selbstironie, die ernst zu nehmen nur den bloßstellt, der ihn unterschätzt. Und letztlich stand er dort ja auf verlorenem Posten.

Ich verstehe, dass das nicht hierher schwappen soll, was sich aus den alten Dotcomtod-Tagen herausentwickelt hat, aber es ist doch sehr aufschlussreich, dass es keinen mehr "von damals" gibt, der nicht plötzlich eine Seite zeigt, die menschlich-intellektuell sich als schwer beschädigt herausstellt.

Vielleicht liegt der Grund bei Dotcomtod: Wer einen Pranger lustvoll bedient, sich bei jeder Insolvenz wie ein Schnitzel freut und in Triumphgeheul ausbricht und das (auf grässlich schlampig recherchierten Fakten) in Ordnung findet, wird sich auch später nicht sonderlich schämen, wenn er die Seiten wechselt, die Sau anderweitig rauslässt und auf denen herumtrampelt, die man die Schwächsten zu nennen sich angewöhnt hat.

Ziwo war nicht so. Das werfe ich für ihn die Runde, auch wenn ich erst ein paar Wochen seine Kommentare lese und mir vorgenommen hatte, erst in einem Jahr (exakt am 18. März 2021) Bilanz zu ziehen und bis dahin alle anderen Blogs geblockt habe). LG Beate